Alarmstufe Roth: Nils Frommhold bereit für den Challenge

Im großen Kreise der Favoriten bei der Challenge Roth gehört auch TRI11-Athlet Nils Frommhold zu den heißen Anwärtern auf eine Top-3-Platzierung. Allerdings war der Kampf um die Krone des fränkischen Triathlon Mekkas noch nie so schwer vorherzusagen wie in diesem Jahr. Eines steht jedoch fest: Frommhold ist fit und um es mit den Worten unserer Fußball Nationalelf zu sagen: bereit wie nie.

Der Saisoneinstand beim Ironman Südafrika hätte für Nils nicht besser laufen können. Mit einem Start-Ziel-Sieg machte er endgültig seine Ambitionen auf der Langdistanz deutlich und wer weiß? Vielleicht war der Sieg beim zehnjährigen Jubiläum in Port Elizabeth ein gutes Zeichen für den bevorstehenden Challenge Roth. Denn auch dort wird in diesem Jahr Jubiläum gefeiert. 30 Jahre Triathlon in Roth und blickt man auf die Startliste des Triathlon-Klassikers ist es gut möglich, dass am 20. Juli Triathlon Geschichte geschrieben wird. Und darauf hat sich Nils in den letzten Wochen gezielt vorbereitet.

Es kann losgehen

Trainiert hat der Blondschopf wie immer unter der Anleitung seines Trainers Wolfram Bott und zeitweise mit seinen Kollegen Jan Raphael, Sean Donnelly und Niclas Bock in Österreich. Die Location rund um den Fuschl See war genau richtig um sich auf die Strecken der Challenge Roth vorzubereiten: „Wir hatten alles, was das Triathlon-Herz begehrt: Super Schwimmmöglichkeiten entweder im Pool oder im See“, zeigte sich Nils begeistert. „Auf dem Rad konnten wir auf jeden Fall einige schnelle Kilometer sammeln oder uns in den Bergen die Kante geben. Natürlich kam auch das Laufen nicht zu kurz und alles in allem war ich sehr zufrieden mit dem Trainingsblock in Österreich.“

Nach kurzer Verschnaufpause ging es dann beim Ironman 70.3 Luxemburg  – erstens – darum die Form unter Wettkampfbelastung zu testen und – zweitens – die Qualifikation zur Ironman 70.3 Weltmeisterschaften im kanadischen Mont Tremblant perfekt zu machen. Mit einem zweiten Platz hinter Marino Vanhoenacker waren auch diese Aufgaben schnell abgehakt. Zurück in seiner Heimat Freiburg verpasste er sich dann den letzten Feinschliff und blickt nun sowohl fokussiert als auch voller Vorfreude auf sein nächstes Saison-Highlight, den Challenge Roth.

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