Quali für Rio 2016

Steffen Justus: „Meine Konzentration liegt auf dem Quali-Rennen für Rio 2016“

Eigentlich wollte sich Steffen Justus auf die kommende Saison mit der wichtigen Olympiaqualifikation für Rio vorbereiten. Doch ein Rollerunfall machte ihm Anfang November einen Strich durch die Rechnung. Wegen einem ausgekugelten Arm und einigen weiteren Verletzungen in der Schulter wurde eine Operation notwendig. Im Moment befindet er sich in der Reha am OSP Saarbrücken.

 TRI11: Hallo Steffen, wir könnten uns einen besseren Grund für unser Interview vorstellen, was genau ist dir passiert?

 

Steffen: Ich hatte leider einen Unfall mit meiner Vespa. Ich bin einem Auto ausgewichen und dabei auf meine rechte Schulter gefallen. Die Verletzungen machten eine OP unumgänglich. Mittlerweile sind die Wunden geschlossen und ich befinde mich in der Nachbereitungsphase mit passiven Übungen für die Schulter.

 

TRI11: Eigentlich wolltest du im November am Trainingslager der Nationalmannschaft teilnehmen. Was steht jetzt bei dir auf dem Plan?

 

Steffen: Statt auf der Insel Sonne zu tanken und fleißig Kilometer für die Saison zu sammeln, bin ich täglich in der Physio-Praxis, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Darüber hinaus habe ich die freie Zeit genutzt, Module für mein Trainer-Diplom vorzuziehen. Dadurch habe ich dann in der Saison etwas mehr Zeit und kann mich ausschließlich auf den Sport konzentrieren.

 

TRI11: Dann scheinst du ja das Beste aus der Situation zu machen. Gibt es Einschränkungen aufgrund der Verletzung im Alltag?

 

Steffen: Naja, ich bin in vielen alltäglichen Bewegungen eingeschränkt, aber man bekommt schnell den Dreh raus, wie man sich selbst behelfen kann. Leider kann ich mit der Verletzung kein Auto fahren. Aber ich habe zum Glück sehr viele liebe Freunde, welche mich abwechselnd zu den Terminen chauffieren.

 

TRI11: Gibt es einen Fahrplan, wie es bei dir weiter geht? Welche Ziele peilst du in der kommenden Saison an?

 

Steffen: Bis Weihnachten besteht mein Training nur aus Krafttraining für die unteren Extremitäten und mittlerweile kann ich auch auf der Rolle fahren. Ich hoffe, dass ich danach auch wieder laufen kann und Ende Januar auch Schwimmen möglich ist. Die ersten Wettkämpfe starten im März, wobei diese für mich wahrscheinlich zu früh kommen. Mein großes Ziel ist das Qualifikationsrennen für Rio, welches Mitte des Jahres stattfindet wird. Bis dahin will ich wieder 100% gesund und fit sein.

 

TRI11: Wir drücken dir für den Heilungsprozess und die anstehende Saison die Daumen!

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